Key points are not available for this paper at this time.
Eine Doppeltherapie mit Chemotherapie sollte angeboten werden, oder eine Dreifachtherapie kann Patienten mit zuvor unbehandeltem, zunächst nicht resektablem mCRC angeboten werden, basierend auf den eingeschlossenen Studien zur Chemotherapie in Kombination mit Antikörpern gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor. Im ersten Behandlungsansatz wird Pembrolizumab für Patienten mit mCRC und Mikrosatelliteninstabilität-hoch oder defizientem Mismatch-Reparatur-Tumor empfohlen; Chemotherapie und Therapie mit Anti-Epidermal-Wachstumsfaktor-Rezeptor werden für mikrosatellitenstabile oder kompetente Mismatch-Reparatur linksseitig behandlungsnaive RAS-wildtyp mCRC empfohlen; Chemotherapie und Therapie mit anti-vascular endothelial growth factor wird für mikrosatellitenstabile oder kompetente Mismatch-Reparatur RAS-wildtyp rechtsseitig mCRC empfohlen. Encorafenib plus Cetuximab wird für Patienten mit zuvor behandelten BRAF V600E-mutanten mCRC empfohlen, die nach mindestens einer vorherigen Therapieprogression aufgetreten sind. Zytoreduktive Chirurgie plus systemische Chemotherapie kann für ausgewählte Patienten mit kolorektalen peritonealen Metastasen empfohlen werden; jedoch wird die Hinzufügung von hyperthermischer intraperitonealer Chemotherapie nicht empfohlen. Stereotaktische Körperbestrahlung kann nach systemischer Therapie für Patienten mit Oligometastasen in der Leber, die nicht als Kandidaten für eine Resektion gelten, empfohlen werden. Selektive interne Strahlentherapie wird nicht routinemäßig für Patienten mit unilobaren oder bilobaren Metastasen der Leber empfohlen. Perioperative Chemotherapie oder alleinige Chirurgie sollte Patienten mit mCRC angeboten werden, die Kandidaten für eine potenziell kurative Resektion von Lebermetastasen sind. Ein interdisziplinäres Teammanagement und gemeinsame Entscheidungsfindung werden empfohlen. Qualifizierende Aussagen mit weiteren Details zur Umsetzung der Leitlinienempfehlungen sind ebenfalls enthalten. Zusätzliche Informationen sind unter www.asco.org/gastrointestinal-cancer-guidelines verfügbar.
Morris et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.