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Im Rahmen eines Einnahmenverteilungsvertrags zahlt ein Einzelhändler einem Lieferanten einen Großhandelspreis für jede gekaufte Einheit, plus einen Prozentsatz der Einnahmen, die der Einzelhändler generiert. Solche Verträge haben im Vergleich zu herkömmlichen Großhandelspreisverträgen in der Videokassettenverleihbranche an Bedeutung gewonnen. Dieses Papier untersucht Einnahmenverteilungsverträge in einem allgemeinen Lieferkettenmodell, bei dem die Einnahmen durch die Kaufmenge und den Preis jedes Einzelhändlers bestimmt werden. Die Nachfrage kann deterministisch oder stochastisch sein, und die Einnahmen werden entweder aus Vermietungen oder aus direkten Verkäufen generiert. Unser Modell umfasst den Fall eines Lieferanten, der an einen klassischen Festpreismitverkäufer oder einen preisfestsetzenden Mitverkäufer verkauft. Wir zeigen, dass die Einnahmenverteilung eine Lieferkette mit einem einzigen Einzelhändler koordiniert (d. h. der Einzelhändler wählt den optimalen Preis und die Menge) und den Gewinn der Lieferkette willkürlich verteilt. Wir vergleichen die Einnahmenverteilung mit einer Reihe anderer Lieferkettenverträge (z. B. Rückkaufverträge, Preisnachlassverträge, Mengenflexibilitätsverträge, Verkaufsrabattverträge, Franchiseverträge und Mengenrabatte). Wir stellen fest, dass die Einnahmenverteilung im Fall des Mitverkäufers den Rückkäufen entspricht und im Fall des preisfestsetzenden Mitverkäufers den Preisnachlässen entspricht. Außerdem koordiniert die Einnahmenverteilung eine Lieferkette mit Einzelhändlern, die in Mengen konkurrieren, z. B. Cournot-Wettbewerber oder konkurrierende Mitverkäufer mit festen Preisen. Trotz ihrer zahlreichen Vorteile identifizieren wir mehrere Einschränkungen der Einnahmenverteilung, um (zumindest teilweise) zu erklären, warum sie nicht in allen Branchen verbreitet ist. Insbesondere charakterisieren wir Fälle, in denen die Einnahmenverteilung nur eine geringe Verbesserung gegenüber dem administrativ günstigeren Großhandelspreisvertrag bietet. Darüber hinaus koordiniert die Einnahmenverteilung keine Lieferkette mit einer Nachfrage, die von kostspieligem Einzelhandelsaufwand abhängt. Wir entwickeln eine Variation der Einnahmenverteilung für dieses Umfeld.
Cachon et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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