Wohlbefinden ist ein komplexes Konstrukt, das sich mit optimalen Erfahrungen und Funktionen beschäftigt. Die aktuelle Forschung zum Wohlbefinden wurde aus zwei allgemeinen Perspektiven abgeleitet: dem hedonischen Ansatz, der sich auf Glück konzentriert und Wohlbefinden in Bezug auf die Erreichung von Vergnügen und die Vermeidung von Schmerz definiert; und dem eudaimonischen Ansatz, der sich auf Sinn und Selbstverwirklichung konzentriert und Wohlbefinden in Bezug auf den Grad definiert, zu dem eine Person voll funktionierend ist. Diese beiden Ansichten haben unterschiedliche Forschungsschwerpunkte und einen Wissensbestand hervorgebracht, der in einigen Bereichen divergiert und in anderen komplementär ist. Neue methodologische Entwicklungen bezüglich der Multilevel-Modellierung und konstruktiver Vergleiche ermöglichen es Forschern auch, neue Fragen für das Feld zu formulieren. Diese Übersicht betrachtet die Forschung aus beiden Perspektiven hinsichtlich der Natur des Wohlbefindens, seiner Vorbedingungen und seiner Stabilität über Zeit und Kultur hinweg.
Ryan et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.