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Der Anstieg des Volumens einer traumatischen intrazerebralen Blutung (TICH) ist ein weit verbreitetes Phänomen, das direkte Auswirkungen auf die Prognose der Patienten hat. Ziel dieser Studie war es, die Risikofaktoren zu identifizieren, die mit der Progression von TICH verbunden sind. Wir haben retrospektiv die Akten von 1970 erwachsenen Patienten >15 Jahre analysiert, die nach einer geschlossenen schweren traumatischen Hirnverletzung (TBI) zwischen Januar 1987 und November 2013 an einem einzigen Zentrum aufgenommen wurden. Ab 2007 wurden auch Patienten mit moderaten TBIs einbezogen. Insgesamt wiesen 782 Patienten eine oder mehrere TICHs im anfänglichen CT-Scan auf und entsprachen den Auswahlkriterien. Die Hauptausgangsvariable war das Vorhandensein oder Fehlen der Progression der TICH. Univariate und multivariate statistische Analysen wurden durchgeführt. Faktoren, die unabhängig mit dem Wachstum von TICH assoziiert waren, ermittelt durch logistische Regression, umfassten Folgendes: ein anfängliches Volumen <5 cc (Odds Ratio OR 2,42, p<0,001), zisterne Kompression (OR 1,95, p<0,001), dekompressive Kraniotomie (OR 2,18, p<0,001), Alter (Mittel 37,67 vs. 42,95 Jahre; OR 1,01, p<0,001), Stürze als Traumamechanismus (OR 1,72, p=0,001), mehrere TICHs (OR 1,56, p=0,007) und Hypoxie (OR 1,56, p=0,02). In unserer Studie trat die Progression der TICH mit einer Häufigkeit von 63% auf. Wir zeigten, dass es eine Korrelation zwischen dem Wachstum von TICH und einigen Variablen gab, wie z.B. mehreren TICHs, einem niedrigeren anfänglichen Volumen, akuten subduralen Hämatomen, zisterner Kompression, höherem Alter der Patienten, Hypoxie, Stürzen und dekompressiver Kraniotomie.
Cepeda et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.