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Dieses Papier berichtet über eine qualitative Feldstudie von 16 Krankenhäusern, die eine innovative Technologie für die Herzchirurgie implementieren. Wir untersuchen, wie neue Routinen in Organisationen entwickelt werden, in denen bestehende Routinen durch den technologischen und organisatorischen Kontext verstärkt werden. Alle untersuchten Krankenhäuser verfügten über erstklassige Abteilungen für Herzchirurgie mit hervorragenden Ruf und Patientenoutcomes, wiesen jedoch auffallende Unterschiede in dem Ausmaß auf, in dem sie in der Lage waren, eine neue Technologie zu implementieren, die erhebliche Veränderungen in der Routine der OP-Teams erforderte. Erfolgreiche Implementierer durchliefen einen qualitativ anderen Team-Lernprozess als diejenigen, die nicht erfolgreich waren. Die Analyse qualitativer Daten legt nahe, dass die Implementierung vier Prozessschritte umfasste: Einschreibung, Vorbereitung, Versuche und Reflexion. Erfolgreiche Implementierer nutzten die Einschreibung, um das Team zu motivieren, entwarfen vorbereitende Übungssitzungen und frühe Versuche, um psychologische Sicherheit zu schaffen und neue Verhaltensweisen zu fördern, und förderten gemeinsame Bedeutung und Prozessverbesserung durch reflexive Praktiken. Indem wir den kollektiven Lernprozess derjenigen beleuchten, die direkt für die Implementierung der Technologie verantwortlich sind, tragen wir zur Organisationsforschung über Routinen und Technologieadoption bei.
Edmondson et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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