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Lipopolysaccharid (LPS), ein potenter Auslöser systemischer Entzündungsreaktionen, ist bekannt dafür, die intestinale Barrierefunktion zu beeinträchtigen. Hier bewerteten wir den in vitro schützenden Effekt einer unfermentierten Formulierung von Rhizoma Atractylodis Macrocephalae (RAM), einer traditionellen chinesischen Kräutermedizin, die häufig zur Behandlung vieler Verdauungs- und gastrointestinaler Störungen eingesetzt wird, sowie zwei fermentierte Zubereitungen von RAM, die als FRAM-1 (in Luria-Bertani-Broth hergestellt) und FRAM-2 (in Glucose hergestellt) bezeichnet werden, auf intestinale Epithelzellen (IECs) gegen LPS-Schäden. Im Allgemeinen übten fermentierte Formulierungen, insbesondere FRAM-2, aber nicht unfermentiertes RAM, einen erheblichen schützenden Effekt auf IECs gegen die LPS-induzierte Störung der Membranresistenz und -permeabilität aus. Beide fermentierten Formulierungen zeigten erfreuliche entzündungshemmende Aktivitäten in Bezug auf ihre Fähigkeit, die LPS-induzierte Genexpression zu inhibieren und die Produktion einer Reihe von Schlüsselentzündungsmediatoren und Zytokinen in RAW 264.7 Makrophagenzellen zu induzieren. In den meisten Fällen zeigte FRAM-2 jedoch stärkere entzündungshemmende Effekte als FRAM-1. Unsere Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass die Unterdrückung der Aktivität des nuklearen Faktors-κβ (NF-κβ) einer der möglichen Mechanismen sein könnte, durch den das fermentierte RAM seine entzündungshemmenden Effekte entfaltet. Insgesamt heben unsere Ergebnisse die Vorteile der Verwendung fermentierter Produkte von RAM zum Schutz vor LPS-induzierten Entzündungsschäden und der Beeinträchtigung der intestinalen Barrierefunktion hervor.
Bose et al. (Di,) untersuchten diese Frage.