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Die schnelle Digitalisierung der Industrie, auch Industrie 4.0 genannt, ist im Bereich des Lieferkettenmanagements im Trend. Während die Menge der durch Digitalisierung bereitgestellten Daten Vorteile für die Lieferkette ermöglicht hat, bestehen weiterhin Herausforderungen in Bezug auf die schnelle Digitalisierung des Bereichs. Daraus ergeben sich Chancen für Wissenschaftler, die wachsende Menge an Daten durch Wissensmanagement zu nutzen, um wertvolle Informationen für Organisationen zu entwickeln. Ziel dieses Papiers ist es, zukünftige Fragestellungen für Wissenschaftler zu verstehen, um deren Perspektiven zu erweitern und Wissensmanagement zu nutzen, um das Forschungsparadigma zur Digitalisierung der Lieferkette zu verbessern. Dies geschieht sowohl durch eine umfangreiche Literaturübersicht als auch durch eine Textanalyse und Prognose zu Branchen- und Anwendungsbereichen, Technologien und Themen in der Digitalisierung. Unter Verwendung von Textdaten sowie Google Trends-Daten von 2010 bis 2018 werden Vergleiche über zwei Messungen (Verbreitung und Wachstum) durchgeführt, um signifikante Unterschiede zwischen wissenschaftlichen Publikationen und der Praxis (Nachrichten und Video) zu bestimmen und wissenschaftliche sowie praktische Aktivitäten in den oben genannten Bereichen der Digitalisierung der Lieferkette zu vergleichen. Durch die Anwendung des Wissensmanagements im Lieferkettenmanagement anhand eines theoretischen Rahmens des Wissensmanagements bietet dieses Papier zukünftige Forschungsanfragen, die sich darauf beziehen, wie Wissenschaftler die weitgehend ignorierten Bereiche der Digitalisierung der Lieferkette sowie die wachsenden Bereiche nutzen können, um zu erklären, wie die menschliche Dimension des Lieferkettenmanagements weiter erforscht werden kann, um die digitale Leistung der Lieferkette zu optimieren.
Schniederjans et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.