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Globale Umweltveränderungen beeinflussen die dauerhafte Bereitstellung einer breiten Palette von Ökosystemdienstleistungen. Obwohl die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen stark von abiotischen Faktoren und direkten Landnutzungseffekten beeinflusst wird, wird sie auch durch die funktionale Diversität biologischer Gemeinschaften moduliert (der Wert, die Bandbreite und die relative Häufigkeit funktionaler Merkmale in einem bestimmten Ökosystem). Der Fokus dieses Artikels liegt auf der Integration der verschiedenen möglichen Mechanismen, durch die funktionale Diversität die Ökosystemeigenschaften beeinflusst, die direkt für Ökosystemdienstleistungen relevant sind. Wir schlagen einen systematischen Ansatz vor, um das Verständnis dafür zu vertiefen, wie sich Veränderungen der Landnutzung durch Modifikationen der funktionalen Diversität auf diese Ökosystemeigenschaften auswirken. Modelle zu den Verknüpfungen zwischen Ökosystemeigenschaften und dem lokalen Mittelwert, der Bandbreite und der Verteilung von Pflanzenmerkmalewerten sind zahlreich, aber sie sind in der Literatur verstreut, mit unterschiedlichen Graden empirischer Unterstützung und variierenden analysierten Komponenten der funktionalen Diversität. Hier artikulieren wir diese verschiedenen Komponenten in einem einheitlichen konzeptionellen und methodologischen Rahmen, der es ermöglicht, sie in Kombination zu testen. Wir veranschaulichen unseren Ansatz mit Beispielen aus der Literatur und wenden den vorgeschlagenen Rahmen auf ein Grünlandsystem in den zentralen französischen Alpen an, in dem die funktionale Diversität, die auf Veränderungen in der Landnutzung reagiert, die Bereitstellung von für lokale Stakeholder wichtigen Ökosystemdienstleistungen verändert. Wir behaupten, dass unser Rahmen dazu beiträgt, ein neues Forschungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Landnutzungsforschung und fundamentaler Ökologie zu eröffnen.
Dı́az et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.