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Bindungsmerkmale wie k on, k off und KD sind entscheidend für das mechanistische Studium biomolekularer Interaktionen und das Design von Arzneimitteln. Die Biolayer-Interferometrie (BLI) hat aufgrund ihrer Einfachheit und Sensitivität an Popularität gewonnen. Trotz ihrer weit verbreiteten Nutzung ist die Datenanalyse von BLI anfällig für verschiedene nicht ideale Merkmale in Sensorgrammen. Ein häufig beobachtetes Problem ist ein anhaltender Signalschwindel, nachdem der Bindungsprozess einen erwarteten stabilen Zustand erreicht hat. Die Grundlage dieses Phänomens, das oft als heterogene Bindung bezeichnet wird, bleibt schlecht verstanden. In dieser Studie stellen wir fest, dass die Aggregation von Analyten auf dem Biosensor, insbesondere ausgelöst durch Liganden-Analyten-Komplexe, zur heterogenen Bindung beitragen kann. Wir stellen auch fest, dass die heterogene Bindung nicht nur die Assoziationsphase, sondern auch den Dissoziationsprozess beeinflusst, was zu fehlerhaften Bindungsmerkmalen führt. Wir schlagen einen Ansatz vor, um die negativen Auswirkungen der heterogenen Bindung auf die BLI-Analyse zu mindern. Da eine genaue Charakterisierung der Bindung grundlegend für viele biophysikalische Analysen ist, ist es entscheidend, dieses Problem anzugehen.
Sherer et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.