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Die Charakterisierung von Nierentumoren ist entscheidend, um den besten therapeutischen Ansatz zu bestimmen und die Gesamtüberlebensrate der Patienten zu verbessern. Aufgrund der erhöhten Nutzung hochauflösender Schnittbildgebung in der klinischen Praxis werden Nierenmassen zunehmend häufiger entdeckt. Folglich ist eine genaue bildgebende Charakterisierung dieser Läsionen wichtiger denn je. Allerdings bleibt es eine Herausforderung, zuverlässige bildgebende Kriterien zur Unterscheidung von malignen und benignen Nierenmassen zu identifizieren, aufgrund der Vielzahl an Bildgebungsmerkmalen und überlappenden Eigenschaften. Die multiparametrische Magnetresonanztomographie (MRT), die auf verschiedenen anatomischen und funktionalen Parametern basiert, spielt eine wichtige Rolle und erhöht den diagnostischen Wert bei der Entdeckung und Charakterisierung von Nierenmassen. Die MRT kann die Unterscheidung zwischen benigne soliden Nierenmassen und mehreren Subtypen des Nierenzellkarzinoms (RCC) ermöglichen, möglicherweise den histologischen Grad einer Neoplasie vorschlagen und eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung einer angemessenen Patientenversorgung spielen, um unnötige Chirurgie oder andere Interventionen zu vermeiden. Sie ist auch ein nützliches nicht invasives bildgebendes Instrument für Patienten, die eine aktive Überwachung von Nierenmassen durchführen, und für die Nachsorge nach der Behandlung einer Nierenmasse. Ziel dieses Artikels ist es, die charakteristischen MRT-Bildmerkmale von RCC und häufigen benignen Nierenmassen zu überprüfen und einen diagnostischen Bildansatz zur Bewertung solider Nierenmassen mithilfe multiparametrischer MRT-Bildgebung vorzuschlagen. ©RSNA, 2017.
Vendrami et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.