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Es gibt eine erhebliche Anzahl von Naturprodukt (NP) Medikamenten in der Entwicklung. Wir überprüfen die 100 NP und aus NP abgeleiteten Verbindungen sowie 33 Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) mit einem aus NP abgeleiteten zytotoxischen Bestandteil, die Ende 2013 in klinischen Studien evaluiert oder zur Registrierung eingereicht wurden. 38 dieser Verbindungen und 33 ADCs werden als potenzielle Onkologietherapien untersucht, 26 als Antiinfektiva, 19 zur Behandlung von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, 11 für entzündliche und verwandte Erkrankungen und 6 für Neurologie. Es gab eine Verteilung der NP und NP-abgeleiteten Verbindungen durch die verschiedenen Entwicklungsphasen (17 in Phase I, 52 in Phase II, 23 in Phase III und 8 NDA und/oder MAA eingereicht), während es 23 ADCs in Phase I und 10 in Phase II gab. 50 dieser 100 Verbindungen waren entweder NPs oder semi-synthetische (SS) NPs, was darauf hinweist, dass das ursprüngliche NP weiterhin eine wichtige Rolle spielt. NP und NP-abgeleitete Verbindungen, für die klinische Studien seit 2008 gestoppt oder eingestellt wurden, sind in den ergänzenden Informationen aufgelistet. Die 25 seit 2008 eingeführten NP und NP-abgeleiteten Medikamente werden ebenfalls überprüft, und Kandidaten für die späte Entwicklungsphase sowie neue NP-Wirkstoffpharmakophore werden analysiert. Die kurzfristigen Aussichten für neue NP und NP-abgeleitete Medikamentenzulassungen sind vielversprechend, mit 31 Verbindungen in Phase III oder zur Registrierung, was eine stetige Genehmigungswelle für mindestens die nächsten fünf Jahre gewährleisten sollte. Es könnten jedoch zukünftige Probleme für neue Medikamententypen auftreten, da derzeit nur fünf neue Wirkstoffpharmakophore, die in den letzten 15 Jahren entdeckt wurden, in klinischen Studien evaluiert werden. Die nächsten Jahre werden entscheidend für die NP-gesteuerte Wirkstoffentdeckung sein, und es ist eine konzertierte Anstrengung erforderlich, um neue biologisch aktive Pharmakophore zu identifizieren und diese sowie bestehende Verbindungen durch die präklinische Wirkstoffentwicklung in klinische Studien voranzubringen.
Butler et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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