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Prophylaktische Impfstoffe gegen das humane Papillomavirus (HPV) werden in vielen Ländern zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs, der weltweit zweithäufigsten Ursache für krebsbedingte Sterblichkeit bei Frauen, eingeführt. Dies wird voraussichtlich einen erheblichen Einfluss auf die zukünftliche Belastung durch Gebärmutterhalskrebs haben, insbesondere dort, wo Screenings nicht vorhanden oder in ihrem Umfang begrenzt sind. Frühere Studien zu den Herausforderungen der HPV-Impfung bei Mädchen konzentrierten sich auf Beweise aus entwickelten Ländern. Wir führten eine systematische Literatursuche durch, um die Barrieren und Herausforderungen bei der Implementierung des HPV-Impfstoffs in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu beschreiben. Wir identifizierten Literatur, die nach 2006 bis September 2012 aus fünf großen Datenbanken veröffentlicht wurde. Wir validierten die Ergebnisse der Literaturübersicht mit Beweisen aus qualitativen Interviews mit Schlüsselpersonen. Drei wesentliche Barrieren für die Implementierung des HPV-Impfstoffs wurden identifiziert: soziokulturell, Gesundheitssysteme und politisch. Ein damit verbundenes Thema, die Nachhaltigkeit der HPV-Impfprogramme in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, überschneidet sich mit diesen drei Barrieren. Die erfolgreiche Bereitstellung des HPV-Impfstoffs erfordert die Lösung mehrerer Barrieren. Frühere Forschungen in entwickelten Ländern hoben soziokulturelle Probleme als die bedeutendsten Barrieren für die Impfung hervor. Unsere Beweise deuten darauf hin, dass die Bandbreite der Herausforderungen für ärmere Länder erheblich größer ist, insbesondere die Herausforderung, Mädchen in Umgebungen zu erreichen, in denen die Schulbesuchsraten niedrig und/oder unregelmäßig sind. Finanzielle und politische Barrieren bei der Impfung gegen HPV bleiben für viele ärmere Länder bedeutend. Mehrere Demonstrations- und Pilotprojekte haben hohe Akzeptanz- und Abdeckungsraten erzielt, und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollten dokumentiert und geteilt werden.
Wigle et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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