Key points are not available for this paper at this time.
Schlafstörungen haben einen tiefgreifenden und gut dokumentierten Einfluss auf die allgemeine Gesundheit und Lebensqualität in der Allgemeinbevölkerung. Bei Patienten mit chronischen Krankheiten sind Schlafstörungen verbreiteter, was mit einer zusätzlichen Morbiditäts- und Mortalitätslast einhergeht. Die komplexe und dynamische Beziehung zwischen Schlafstörungen und chronischer Nierenerkrankung (CKD) ist bislang relativ wenig untersucht worden. In diesem Artikel wird ein Überblick über Schlafstörungen bei Patienten mit CKD gegeben, wobei der Schwerpunkt auf relevanten pathophysiologischen Grundlagen und klinischen Erscheinungsbildern liegt. Evidenzbasierte Interventionen werden im Kontext individueller Schlafstörungen, nämlich Schlafapnoe, Insomnie, Restless-Leg-Syndrom und übermäßiger Tagesschläfrigkeit, besprochen. Einschränkungen des aktuellen Wissens sowie zukünftige Forschungsrichtungen werden hervorgehoben, gefolgt von einer abschließenden Diskussion verschiedener konzeptioneller Rahmenbedingungen zur Beziehung zwischen Schlafstörungen und CKD.
Maung et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.