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Zusammenfassung Ziel dieses Papiers ist es, die Beziehung zwischen Hochleistungsarbeitspraktiken (HPWPs) und Mobbing am Arbeitsplatz zu untersuchen und mögliche Mediatoren zu identifizieren. Die Studie präsentiert Hypothesen basierend auf zwei konkurrierenden Perspektiven: einer Perspektive der gegenseitigen Vorteile, die argumentiert, dass HPWPs zu höheren Gerechtigkeitswahrnehmungen und weniger Rollenstress führen, wodurch das Risiko von Mobbing verringert wird; und einer kritischen Perspektive, die besagt, dass HPWPs zu einer Intensivierung der Arbeit und Konkurrenz unter Kollegen führen, und damit zu mehr Mobbing. Eine Zwei-Wellen-Umfrage (n = 209) wurde unter Fachleuten in Finnland durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass HPWPs mit weniger Mobbing assoziiert sind und dass Gerechtigkeit und Rollenstress die Beziehung vermittelten. Daher unterstützen die Ergebnisse die Perspektive der gegenseitigen Vorteile bezüglich HPWPs und stellen die vorherrschenden Annahmen in der Mobbingliteratur in Frage, die besagen, dass leistungssteigernde HR-Praktiken ein Risikofaktor sind. Stattdessen weisen die Ergebnisse auf die Bedeutung von HPWPs als wichtiges Werkzeug zur Verhinderung von Mobbing hin.
Salin et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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