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Studien in den 1970er und 1980er Jahren deuteten darauf hin, dass die Kontamination von Umweltoberflächen eine vernachlässigbare Rolle bei der endemischen Übertragung von gesundheitsbezogenen Infektionen spielte. Neuere Studien haben jedoch gezeigt, dass mehrere wichtige nosokomiale Krankheitserreger von Patienten ausgeschieden werden und Krankenhausoberflächen in Konzentrationen kontaminieren, die zur Übertragung ausreichen, lange überleben, trotz Versuchen zur Desinfektion oder Entfernung bestehen bleiben und auf die Hände von Gesundheitspersonal übertragen werden können. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass kontaminierte Oberflächen einen wichtigen Beitrag zur epidemischen und endemischen Übertragung von Clostridium difficile, vancomycin-resistenten Enterokokken, methicillin-resistentem Staphylococcus aureus, Acinetobacter baumannii, Pseudomonas aeruginosa und Noroviren leisten und dass eine verbesserte Umweltdekontamination zur Kontrolle von Ausbrüchen beiträgt. Bemühungen zur Verbesserung der Umwelthygiene sollten die Wirksamkeit von Reinigung und Desinfektion erhöhen sowie die Ausscheidung von Krankheitserregern reduzieren. Weitere hochwertige Studien sind erforderlich, um die Rolle der Oberflächen bei der nosokomialen Übertragung zu klären und die Wirksamkeit verschiedener Interventionen zur Senkung der damit verbundenen Infektionsraten zu bestimmen.
Otter et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.