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Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen: Im Jahr 2018 wurden weltweit fast zwei Millionen Fälle diagnostiziert, und er stellt die Hauptursache für Todesfälle durch bösartige Erkrankungen bei Frauen dar. In den vergangenen Jahren hat sich die Prognose für Brustkrebs im Laufe der Zeit erheblich verbessert: Aktuell liegen die 5-Jahres-Überlebensraten im Bereich von 90 %, und das 10-Jahres-Überleben beträgt etwa 80 %. Diese Verbesserung wurde vor allem in westlichen Ländern beobachtet, was auf eine hohe Abdeckung und Compliance mit Screening-Programmen zurückzuführen ist, die zu einer frühzeitigen Diagnose führen, d.h. wenn die Erkrankung auf subklinalem Niveau ist, sowie zu einer Verbesserung der molekularen Tumorkarakterisierung und innovativen systemischen Behandlungen. Dennoch hat die Identifizierung verschiedener biologischer Brustkrebssubtypen zur Entwicklung innovativer zielgerichteter Therapien und zu einer verbesserten Behandlungsanpassung geführt. Andererseits erfordern längere Überlebensraten und steigende Anteile geheilter Patienten spezielle Strategien zur Bewältigung der langfristigen Folgen von Brustkrebsbehandlungen, wobei besonderes Augenmerk auf die Lebensqualität gelegt werden muss. Diese Überprüfung analysiert die wichtigsten Themen, die potenziell bei Krebsbehandlungen auftreten können, hinsichtlich langfristiger Folgen und Lebensqualität, um einen globalen Ansatz für das Überleben bei Brustkrebs zu definieren.
Nardin et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.