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Strenge Überprüfungen der Wissenschaft zur Wirksamkeit der Anonymen Alkoholiker (AA) zeigen, dass AA und verwandte 12-Schritte-Behandlungen mindestens ebenso hilfreich sind wie andere Interventionsansätze. Wie genau AA diese vorteilhaften Ergebnisse erzielt, ist weniger gut verstanden, doch eine genauere Erklärung der Mechanismen von AA könnte unser Verständnis der Genesung von Sucht sowie das Timing und den Inhalt von alkoholbezogenen Interventionen informieren. Empirische Studien, die die Mechanismen von AA untersuchten, wurden durch Suchanfragen in Pubmed, Medline, PsycINFO, Social Service Abstracts und aus veröffentlichten Referenzlisten gefunden. Dreizehn Studien führten vollständige Mediationsanalysen durch. Weitere sechs Studien wurden einbezogen, die teilweise Tests abgeschlossen hatten. Die untersuchten Mechanismen fielen in drei Bereiche: (1) Gemeinsame Prozesse; (2) AA-spezifische Praktiken; und (3) Soziale und spirituelle Prozesse. Die Ergebnisse legen nahe, dass AA Einzelpersonen bei der Genesung durch gemeinsame Prozessmechanismen hilft, die mit der Verbesserung des Selbstbewusstseins, der Bewältigungsfähigkeiten und der Motivation sowie durch die Förderung adaptiver sozialer Netzwerkveränderungen verbunden sind. Es wurde wenig Forschung oder Unterstützung für die spezifischen Praktiken oder spirituellen Mechanismen von AA gefunden. Die Schlussfolgerungen sind durch Unterschiede zwischen den Studien in der Stichprobenziehung, Messung und Bewertung der Zeitpunkte sowie durch unzureichende theoretische Ausarbeitung der mit der Genesung verbundenen Veränderungen eingeschränkt. Ähnlich dem gemeinsamen Befund, dass theoretisch unterschiedliche professionelle Interventionen keine unterschiedlichen Patientenergebnisse zur Folge haben, könnte die Wirksamkeit von AA nicht auf dem spezifischen Inhalt oder Prozess basieren. Vielmehr könnte die Hauptstärke von AA in seiner Fähigkeit liegen, kostenlosen, langfristigen, einfachen Zugang und Kontakt zu gemeinsamen therapeutischen Elementen der Genesung zu bieten, deren Dosis sich entsprechend dem wahrgenommenen Bedarf adaptiv selbst regulieren lässt.
Kelly et al. (Thu) haben diese Frage untersucht.
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