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Steigende Anästhesieniveaus führen zu einem fortschreitenden Verlust der Gehirnreaktivität auf externe Reize. Hier präsentieren wir den ersten Bericht über ein Zustandsfenster innerhalb des durch Anästhesie induzierten Komas, das typischerweise mit einem EEG-Muster der Burst-Suppression assoziiert ist, während dessen die Gehirnexzitabilität dramatisch erhöht ist, sodass selbst subliminale Reize Bursts der Gehirnaktivität hervorrufen. Wir haben dieses Phänomen in vivo untersucht, indem wir intrazelluläre Aufzeichnungen sowohl von Neuronen als auch von Glia sowie extrazelluläre Calcium- und EEG-Aufzeichnungen verwendet haben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durch mechanische Mikrostimulationen, aber auch durch akustische und visuelle Reize ausgelöste Burst-Aktivität von komplexen Mechanismen abhängt, einschließlich der Modulation exzitatorischer (NMDA) Komponenten, der Übertragung durch Gap Junctions sowie der extrazellulären Calciumkonzentration. Das Auftreten von Burst-Ereignissen ist mit einer postburst-Refraktärzeit verbunden, die der Entstehung des alternierenden Burst-Suppression-Musters zugrunde liegt. Diese Ergebnisse werfen die Frage auf, was Burst-Spontaneität während des durch Anästhesie induzierten Komas bedeutet, und eröffnen neue Möglichkeiten für den Umgang mit komatösen Patienten.
Kroeger et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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