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Gastrointestinale Symptome und die Ausscheidung von SARS-CoV-2-RNA im Stuhl werden häufig bei COVID-19-Patienten beobachtet. Es ist jedoch unklar, ob SARS-CoV-2 im menschlichen Darm repliziert und zur möglichen fäkal-oralen Übertragung beiträgt. Hier berichten wir über die produktive Infektion von SARS-CoV-2 in ACE2+ reifen Enterozyten in menschlichen Dünndarmenteroiden. Die Expression von zwei mukosaspezifischen Serinproteasen, TMPRSS2 und TMPRSS4, erleichterte die fusogene Aktivität des SARS-CoV-2-Spike und förderte den Eintritt des Virus in die Wirtszellen. Wir zeigen auch, dass Viren, die in das intestinale Lumen freigesetzt wurden, durch simulierte menschliche Kolonflüssigkeit inaktiviert wurden, und infektiöses Virus nicht aus den Stuhlproben von COVID-19-Patienten isoliert werden konnte. Unsere Ergebnisse heben den Darm als möglichen Ort der SARS-CoV-2-Replikation hervor, der zu lokaler und systemischer Erkrankung sowie zum allgemeinen Krankheitsverlauf beitragen kann.
Zang et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.