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Der anti-essenzialistische Schwerpunkt des Pragmatismus auf Kontingenz und Pluralität sowie die Auffassung von Wahrheit als geschaffen (statt entdeckt) haben wichtige Implikationen für die Interpretation archäologischer Daten und für die 'öffentliche Präsentation' archäologischer Forschung. Dieses Paper wird ein pragmatisch orientiertes Projekt in Brazoria, Texas, USA, untersuchen, in dem Archäologen und lokale Bürger (einschließlich der Nachkommen von Stätten) zusammengearbeitet haben, um eine Internet-Website zu erstellen, um die politisch und emotional aufgeladenen Archäologien und Geschichten einer Zuckerplantage aus dem achtzehnten Jahrhundert zu diskutieren. Es wird erörtern, wie ein pragmatischer philosophischer Rahmen den Archäologen neue Ansätze und „Gespräche“ über ihre Daten ermöglicht hat und neue Wege, offen und nicht hierarchisch mit den Gemeinschaften umzugehen, die am stärksten von ihrer Forschung betroffen sind. Es wird auch erörtern, wie Elemente der post-prozessualen Archäologietheorie - Multivokalität, Interaktivität, Reflexivität und Kontextualität - sowohl in den Inhalten als auch in der Darstellung der Website integriert wurden, und wird mit einer kurzen Diskussion darüber schließen, ob diese Strategien effektiv waren, um einen offenen, relevanten, demokratischen und multivokalen Diskurs über Archäologie zu schaffen. Schlüsselwörter: Afro-Amerikanische Archäologie, Pragmatismus, Plantagenarchäologie, Levi Jordan Plantation, Internet, Reflexivität, Multivokalität, post-prozessuale Theorie.
Carol McDavid (Sun,) hat diese Frage untersucht.