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Kinder mit Behinderungen sind oft von Initiativen zur Katastrophenrisikominderung (DRR) ausgeschlossen und können infolgedessen verstärkte physische, psychologische und bildungsspezifische Verwundbarkeiten erfahren. Es mangelt an Forschung über Kinder mit Behinderungen während Katastrophen, und ihr potenzieller Wert bei der Gestaltung inklusiver Politiken in der DRR-Planung wurde von sowohl Forschern als auch politischen Entscheidungsträgern weitgehend übersehen. Dieser Artikel hebt die bestehenden Forschungs- und Wissenslücken hervor. Die Übersicht umfasst Literatur aus zwei Forschungsbereichen in Bezug auf Katastrophen – Kinder und Menschen mit Behinderungen – und bietet eine Kritik der vorherrschenden medizinischen, wirtschaftlichen und sozialen Diskurse, die Behinderung und die damit verbundenen Implikationen für die DRR konzeptualisieren. Der Artikel analysiert die verschiedenen Modelle, in denen Behinderung konzeptualisiert wurde, und die Rolle, die dies bei der Einbeziehung oder Exklusion von Kindern mit Behinderungen in DRR-Aktivitäten und bei der Bestimmung des Zugangs zu notwendigen Ressourcen im Angesicht von Katastrophen gespielt hat. Schließlich untersucht die Studie mögliche Wege, um den Beitrag und die Beteiligung von Kindern mit Behinderungen in der DRR zu erforschen.
Ronoh et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.