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Zusammenfassung Dieser Artikel argumentiert, dass eine Theorie der Medienselektivität eine Theorie der Aufmerksamkeit benötigt, da die Aufmerksamkeit auf einen Medienreiz der Ausgangspunkt jedes Rezeptionsprozesses ist. Aufmerksamkeitssequenzen gegenüber Medienreizen – Seiten von Zeitungen und Online-Zeitungen – wurden aus drei verschiedenen Perspektiven unter Verwendung von Eye-Tracking-Mustern analysiert. Erstens wurden die Aufmerksamkeitsmuster unter unterschiedlichen Aufgabenbedingungen verglichen. Zweitens wurden unterschiedliche Medientypen getestet. Drittens wurden Aufmerksamkeitssequenzen gegenüber verschiedenen Formen von Nachrichten mit unterschiedlichen Gestaltungsmustern verglichen. Aufmerksamkeit wurde als Voraussetzung für die Rezeptionsfähigkeit angesehen: Ihre selektiven Funktionen für diese Prozesse sind besonders wichtig. Die Rezeptionsfähigkeit selbst wurde innerhalb eines handlungstheoretischen Rahmens untersucht und daher als eine Form der Interaktion zwischen Empfänger und Medien beschrieben. Eye-Tracking-Daten wurden als Indikatoren für Aufmerksamkeit verwendet. Ausgehend von einer Hypothese über die Auswirkungen verschiedener Medien wie Printzeitungen und Online-Zeitungen auf den Agenda-Setting-Prozess ihrer Publikum wurde untersucht, wie der Medientyp und die Form von Nachrichten die Aufmerksamkeit und Selektivität beeinflussen. Unsere Ergebnisse zeigten, dass visuelle Hinweise wie hervorgehobene Fotos oder Grafiken und Informationshierarchien, die durch Design und Layout signalisiert werden, die Aufmerksamkeitsprozesse leiten, nicht als ein automatischer Prozess, der von unten nach oben getrieben wird, sondern als Stimuli für einen aktiven, intentionsgesteuerten Selektionsprozess. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Form der Nachrichten diese Muster der interaktiven Aufmerksamkeit mehr beeinflusst als das Medium selbst.
Bucher et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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