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Die Bedeutung von Musik in unserem täglichen Leben hat zu einer zunehmenden Anzahl von Studien geführt, die sich mit den immanenten Gehirnregionen für deren Wertschätzung befassen. Einige dieser Studien kontrollierten nur die Vertrautheit der Stimuli, während andere auf Bewertungen der Angenehmheit und wieder andere auf musikalische Vorlieben angewiesen waren. Mit einem Hörtest und einem funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) Experiment wollten wir die Rolle der Vertrautheit in den Gehirnkorrelaten der Musikwertung klären, indem wir in derselben Studie sowohl Vertrautheit als auch musikalische Vorlieben kontrollierten. Zuerst führten wir einen Hörtest durch, in dem die Teilnehmer die Vertrautheit und das Gefallen von Songausschnitten aus dem Pop/Rock-Repertoire bewerteten, wodurch wir eine personalisierte Stimuli-Auswahl pro Proband treffen konnten. Anschließend verwendeten wir ein passives Hörparadigma in fMRI, um die Wertschätzung von Musik unter natürlichen Bedingungen mit erhöhtem ökologischem Wert zu untersuchen. Daten zur Gehirnaktivierung zeigten, dass weitreichende, emotionsbezogene limbische und paralimbische Regionen sowie das Belohnungssystem signifikant aktiver auf vertraute im Vergleich zu unbekannten Musikstücke reagierten. Kleinere Regionen im cingulären Cortex und Frontallappen, einschließlich des motorischen Cortex und des Broca-Areals, waren aktiver als Reaktion auf gemocht Musik im Vergleich zu ungeliebter. Daher scheint Vertrautheit ein entscheidender Faktor zu sein, um die Zuhörer emotional mit Musik zu verbinden, wie die fMRI-Daten zeigen.
Pereira et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.