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Konventionelle Oxidationen organischer Verbindungen übertragen formal Wasserstoffatome vom Substrat auf ein Akzeptormolekül wie Sauerstoff, ein Metalloxid oder ein opferndes Olefin. Bei akzeptorlosen Dehydrierungsreaktionen (AD) führt die katalytische Spaltung von C-H-, N-H- und/oder O-H-Bindungen zur Freisetzung von Wasserstoffgas, ohne dass ein stöchiometrisches Oxidationsmittel benötigt wird, was eine effiziente, nicht verbindliche Aktivierung von Substraten ermöglicht. Darüber hinaus ist Wasserstoffgas selbst wertvoll als hochenergetischer, sauberer Brennstoff. Hier überprüfen wir AD-Reaktionen, die selektiv von Übergangsmetallkomplexen katalysiert werden, sowie verwandte Transformationen, die auf Zwischenprodukten basieren, die aus reversibler Dehydrierung stammen. Wir umreißen die Methoden, die sich aus diesem aktuellen Konzept entwickeln, und heben die Auswirkungen dieser Reaktionen auf die chemische Synthese hervor.
Gunanathan et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.