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Die Spezifizierung von primordialen Keimzellen (PGCs) markiert den Beginn des totipotenten Zustands. Ohne ein handhabbares experimentelles Modell bleibt jedoch der Mechanismus der Spezifizierung menschlicher PGCs (hPGCs) unklar. Hier zeigen wir die Spezifizierung von hPGC-ähnlichen Zellen (hPGCLCs) aus germline-kompetenten pluripotenten Stammzellen. Die Eigenschaften von hPGCLCs stimmen mit den embryonalen hPGCs und einem Keimlinienseminom überein, das ein CD38-Oberflächenmolekül teilt, welches vermutlich den Fortschritt der frühen menschlichen Keimlinie definiert. Bemerkenswerterweise ist SOX17 der Schlüsselfaktor für das Schicksal von hPGC-ähnlichen Zellen, während BLIMP1 endodermale und andere somatische Gene während der Spezifizierung von hPGCLCs unterdrückt. Bemerkenswerte mechanistische Unterschiede zwischen der Spezifizierung von PGCs bei Mäusen und Menschen könnten ihren unterschiedlichen embryonalen Entwicklungen und pluripotenten Zuständen zugeschrieben werden, die andere frühe Zellschicksalsentscheidungen beeinflussen könnten. Wir haben eine Grundlage für zukünftige Studien zur Neuausrichtung des Epigenoms in hPGCLCs und hPGCs für Totipotenz sowie zur Übertragung genetischer und epigenetischer Informationen geschaffen.
Irie et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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