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Störung ist ein wichtiger Bestandteil vieler Ökosysteme, und Variationen im Störungsregime können die Struktur und Funktion von Ökosystemen und Gemeinschaften beeinflussen. Die „Hypothese der intermediären Störung“ legt nahe, dass die Artenvielfalt bei moderaten Störungsniveaus am höchsten sein sollte. Störungen sind jedoch auch dafür bekannt, die Invasionsfähigkeit von Gemeinschaften zu erhöhen. Störungen stellen daher ein wichtiges Problem für das Naturschutzmanagement dar. Hier überprüfen wir die Auswirkungen von Störungen wie Feuer, Beweidung, Bodenstörungen und Nährstoffanreicherung auf die Artenvielfalt und Invasion von Pflanzen, insbesondere in Bezug auf die Vegetation von Grasländern. Einzelne Komponenten des Störungsregimes können markante Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben, aber es sind oft Modifikationen des bestehenden Regimes, die den größten Einfluss ausüben. Ähnlich kann Störung die Invasion natürlicher Gemeinschaften fördern, aber häufig ist es die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Störungen, die die größte Wirkung hat. Das natürliche Störungsregime wird nun eher nicht in Naturschutzgebieten bestehen, da Fragmentierung und menschliche Eingriffe in der Regel physische und biotische Bedingungen modifiziert haben. Aktive Managemententscheidungen müssen nun darüber getroffen werden, welches Störungsregime erforderlich ist, und dies erfordert Entscheidungen darüber, welche Arten gefördert oder discouraged werden sollen.
Hobbs et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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