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Das Gefühl von Handlungsmacht (SoA), unser Gefühl der Kontrolle über unsere Handlungen, ist ein grundlegender Mechanismus, um das Ich von der Umwelt und anderen abzugrenzen. SoA entsteht aus der impliziten Verarbeitung von sensorimotorischen Signalen sowie expliziten höherwertigen Beurteilungen. Psychose-Patienten haben Schwierigkeiten mit dem Gefühl der Kontrolle über ihre Handlungen und einer genauen Abgrenzung des Ichs. Darüber hinaus ist unklar, ob sie metakognitive Einsicht in ihre abweichenden Fähigkeiten haben. In dieser vorregistrierten Studie untersuchten wir SoA und die damit verbundenen Zuversichtsbeurteilungen mithilfe eines verkörperten virtuellen Realität Paradigmas bei Psychose-Patienten und Kontrollen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Psychose-Patienten nicht nur eine stark reduzierte Fähigkeit haben, ihre Handlungen zu unterscheiden, sondern auch keine angemessene metakognitive Einsicht in dieses Defizit zeigen. Darüber hinaus ergab eine explorative Analyse, dass die SoA-Kapazitäten hohe Genauigkeitsgrade bei der klinischen Klassifizierung von Psychosen ermöglichen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass SoA und ihre Metakognition zentrale Aspekte des psychotischen Zustands sind und mögliche Wege bieten, um die zugrunde liegenden Mechanismen der Psychose zu verstehen, die für neuartige klinische Zwecke genutzt werden könnten.
Krugwasser et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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