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Es wird allgemein von Ökonomen und Umweltaktivisten angenommen, dass eine größere wirtschaftliche "Offenheit" zu einer erhöhten industriellen Verschmutzung in Entwicklungsländern führen wird. Dieses Papier stellt die Hypothese des "Verschmutzungsparadises" in Frage und argumentiert, dass die Liberalisierung der Handelsregime und der Anstieg ausländischer Investitionen in Lateinamerika nicht mit einer verschmutzungsintensiven industriellen Entwicklung in Verbindung gebracht werden können. Aus Fallstudien und ökonometrischen Beweisen schließen wir, dass geschützte Volkswirtschaften eher verschmutzungsintensive Industrien begünstigen, während Offenheit tatsächlich eine sauberere Industrie durch die Importierung von Umweltstandards entwickelter Länder fördert.
Birdsall et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.