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Die Charakterisierung der Farbe des Plastiks ist oft Teil von Studien zur Plastikverschmutzung. Die Vergleichbarkeit und Relevanz dieser Informationen sind jedoch durch Methodik oder die Subjektivität der Beobachter eingeschränkt. Basierend auf der Analyse von Tausenden von schwimmenden Plastikfragmenten aus einer globalen Sammlung schlagen wir hier eine systematische halbautomatische Methode zur Farbanalyse vor, indem wir eine Referenzpalette mit 120 Pantone-Farben verwenden. Die häufigsten Farben waren Weiß und transparent/transluzent (47%), Gelb und Braun (26%) und blauähnlich (9%). Die weiße Farbe nahm bei den kleinsten Stücken (500 km) zu. Sowohl die Fragmentierung als auch die Verfärbung von Ozeanplastik können aufgrund einer längeren Sonneneinstrahlung in der Natur auftreten. Darüber hinaus erreichten gelbe Gegenstände bei etwa 1 cm und braune Farben bei etwa 1 mm ihren Höhepunkt, was die Annahme unterstützt, dass Gelbfärbung dem Bräunen im Alterungsprozess vorausgeht, das mit der Fragmentierung parallel verläuft. Abgesehen von den Auswirkungen der Verwitterung deuten unsere Ergebnisse auf eine Modulation der Farbverteilungen mariner Mikoplastik durch die selektive Wirkung visueller Räuber hin. Die vorliegende Arbeit bietet methodologische Werkzeuge und einen breiten empirischen Hintergrund, um die Interpretation und Anwendbarkeit der Farbinformationen zu Ozeanplastik weiter voranzutreiben.
Martí et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.