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Polyphenole gelten aufgrund ihrer präventiven und therapeutischen Eigenschaften als beliebte Inhaltsstoffe in der pharmazeutischen und medizinischen Branche. Die potenziellen Wirkungen und Wirkmechanismen einzelner Polyphenole sind jedoch weitgehend unbekannt. In dieser Analyse haben wir aktuelle Daten zu den synthetischen Wegen, Merkmalen und der Ähnlichkeit der Eigenschaften von Quercetin, dem bekanntesten Flavonoid, und Curcumin, einem Vertreter der Curcuminoide, untersucht, die trotz ihrer antioxidativen Aktivität auch eine pro-oxidative Wirkung haben können, abhängig von der Konzentration und der zellulären Umgebung. Diese Übersicht konzentriert sich auf eine Analyse ihrer anti-krebswirksamen Wirksamkeit gegen verschiedene Krebszelllinien durch Zellzyklus-Arrest (Regulierung von p53/p21 und CDK/Zykline) und durch Aktivierung des mitochondrialen intrinsischen (Bcl-2/Bax/Caspase 9) apoptotischen Weges sowie durch die Modulation der Signalisierungswege (PI3K/Akt, Wnt/β-Catenin, JAK/STAT, MAPK, p53 und NF-ĸB) und ihren Einfluss auf die nicht-codierenden RNAs, die an Angiogenese, Invasion, Migration und Metastase beteiligt sind. Das therapeutische Potenzial von Quercetin und Curcumin wird nicht nur auf der Grundlage ihrer anti-krebswirksamen Effekte, sondern auch hinsichtlich ihrer anti-diabetischen, anti-adipösen, entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkungen diskutiert.
Hasan et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.