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Stabile Carbazolderivate, die periphere Diarylamine an den Positionen 3 und 6 sowie einen Ethyl- oder Arylsubstituenten an der Position 9 der Carbazolmoleküle enthalten, wurden durch palladiumkatalysierte C-N-Bindungsbildung synthetisiert. Diese neuen Carbazolverbindungen (carbs) sind amorph mit hohen Glasübergangstemperaturen (T(g), 120-194 Grad C) und hohen thermischen Zersetzungstemperaturen (T(d) > 450 Grad C). Die Verbindungen sind von schwacher bis mäßiger Lumineszenznatur. Die Emissionswellenlänge reicht von Grün bis Blau und ist abhängig vom Substituenten an den peripheren Stickstoffatomen. Zwei Typen von lichtemittierenden Dioden wurden aus Carb hergestellt: (I) ITO/carb/TPBI/Mg:Ag und (II) ITO/carb/Alq(3)/Mg:Ag, wobei TPBI und Alq(3) 1,3,5-Tris(N-phenylbenzimidazol-2-yl)benzol und Tris(8-Hydroxyquinolin) Aluminium sind. In den Geräten vom Typ I fungiert das Carb sowohl als Lochtransport- als auch als emittierendes Material. In den Geräten vom Typ II ist entweder Carb oder Alq(3) das lichtemittierende Material. Mehrere grünlichtemittierende Geräte weisen eine außergewöhnliche maximale Helligkeit auf, und die physikalische Leistung scheint besser zu sein als die typischer grünlichtemittierender Geräte der Struktur ITO/diamine/Alq(3)/Mg:Ag. Die Beziehung zwischen dem LUMO des Carbs und der Leistung der lichtemittierenden Diode wird diskutiert.
Thomas et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.