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Zweck: Die problematische Nutzung sozialer Medien verschlechtert sich zunehmend bei einem großen Anteil der Nutzer. Die theoriebasierte Untersuchung des Verhaltens in Bezug auf soziale Medienabhängigkeit bleibt jedoch unzureichend. Unter den zählbaren Informationssystemstudien über die dunkle Seite der sozialen Medien liegt der Fokus auf den subjektiven Gefühlen und dem wahrgenommenen Wert der Nutzer. Die technischen Merkmale der Plattform sozialer Medien wurden ignoriert. Dementsprechend untersucht diese Studie die Entstehung von sozialen Medienabhängigkeit unter Berücksichtigung der Perspektiven der Nutzer und der sozialen Medien an sich, basierend auf einem erweiterten Motivationsframework und der Bindungstheorie. Design/Methode/Ansatz: Diese Studie untersucht die Entstehung von sozialen Medienabhängigkeit mit besonderem Fokus auf WeChat. Eine Feldumfrage mit 505 WeChat-Nutzern wurde durchgeführt, um das Forschungsmodell zu untersuchen. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Medienabhängigkeit durch die emotionale und funktionale Bindung der Individuen an die Plattform bestimmt wird. Diese Bindungen werden wiederum durch motivationalen (wahrgenommene Freude und soziale Interaktion) und technischen (Informationsunterstützung, Systemqualität und Personalisierung) Faktoren beeinflusst. Originalität/Wert: Erstens erklärt diese Studie den zugrundeliegenden Mechanismus, wie Nutzer soziale Medienabhängigkeit entwickeln. Zweitens hebt sie die Bedeutung der Motivationen und emotionalen Abhängigkeit der Nutzer an dieser Stelle hervor. Sie konzentriert sich auch auf das technische System der Plattform, das eine Schlüsselrolle bei der Entstehung eines suchtgefährdenden Nutzungverhaltens spielt. Drittens erweitert sie die Bindungstheorie auf den Kontext des süchtigen Verhaltens in sozialen Medien.
Cao et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.