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Die Elektronentomographie von vitrifizierten Zellen ist eine nicht-invasive dreidimensionale Bildgebungstechnik, die neue Perspektiven zur Erforschung der supramolekularen Organisation des Zytoplasmas eröffnet. Wir haben diese Technik auf Dictyostelium-Zellen angewendet, wobei der Fokus auf dem Aktin-Zytoskelett lag. In Aktinnetzwerken, die ohne vorherige Entfernung von Membranen oder Extraktion von löslichen Proteinen rekonstruiert wurden, können das Vernetzen einzelner Mikrofilamente, deren Verzweigungswinkel und Membran-Anheftungsstellen analysiert werden. Bei einer Auflösung von 5 bis 6 Nanometern können einzelne Makromoleküle mit unterschiedlichen Formen, wie das 26S Proteasom, in einer unbeeinträchtigten zellulären Umgebung identifiziert werden.
Medalia et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.