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Der Klimawandel stört ökologische Systeme auf viele Arten. Viele dokumentierte Reaktionen hängen von den Lebensgeschichten der Arten ab, was zu der Ansicht beiträgt, dass die Auswirkungen des Klimawandels wichtig, aber schwer allgemein zu charakterisieren sind. Systematische Variationen in den metabolischen Effekten der Temperatur über trophische Ebenen hinweg legen jedoch nahe, dass eine Erwärmung zu vorhersehbaren Veränderungen in der Struktur und Produktivität von Nahrungsnetzen führen kann. Wir haben experimentell die Auswirkungen der Erwärmung auf die Struktur und Produktivität von Nahrungsnetzen unter zwei Szenarien der Ressourcenzufuhr getestet. Im Einklang mit den Vorhersagen basierend auf universellen metabolischen Reaktionen auf Temperatur stellten wir fest, dass die Erwärmung die Kontrolle der Verbraucher über die Primärproduktion verstärkte, wenn die Ressourcen erhöht wurden. Die Erwärmung veränderte die Struktur der Nahrungsnetze und reduzierte die Gesamtbiomasse, trotz steigender Primärproduktivität in einem marinen Nahrungsnetz. Im Gegensatz dazu war bei niedrigeren Ressourcenniveaus die Produktion der Nahrungsnetze bei allen Temperaturen eingeschränkt. Diese Ergebnisse zeigen, dass kleine Temperaturänderungen die Dynamik von Nahrungsnetzen dramatisch verändern könnten und einen allgemeinen, artenunabhängigen Mechanismus für die ökologische Reaktion auf Veränderungen der Umgebungstemperatur bereitstellen.
O’Connor et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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