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Als essentielles Mikronährstoff ist Kupfer für eine Vielzahl physiologischer Prozesse in nahezu allen Zelltypen erforderlich. Da die Ansammlung von intrazellulärem Kupfer oxidativen Stress und Störungen der Zellfunktionen verursachen kann, wird die Kupferhomöostase streng reguliert. Jüngste Studien identifizierten eine neuartige kupferabhängige Form des Zelltodes, die als Kupferentzug bezeichnet wird und sich von allen anderen bekannten Wegen des Zelltodes unterscheidet. Kupferentzug tritt auf, wenn Kupfer an lipoylierte Enzyme im Zitronensäurezyklus (TCA-Zyklus) bindet, was zu einer anschließenden Proteinfaltung, proteotoxischem Stress und letztendlich zum Zelltod führt. Hier fassen wir unser derzeitiges Wissen über den Kupferstoffwechsel, kupferbedingte Krankheiten, die Eigenschaften des Kupferentzugs und die Mechanismen zusammen, die den Kupferentzug regulieren. Darüber hinaus erörtern wir die Auswirkungen des Kupferentzugs auf die Entstehung verschiedener Krankheitszustände, einschließlich Morbus Wilson, neurodegenerative Erkrankungen und Krebs, und wir diskutieren das therapeutische Potenzial, den Kupferentzug gezielt anzugehen.
Chen et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.