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Im letzten Jahrzehnt hat Australien einen fortwährenden Rückgang der Wohnungserschwinglichkeit erlebt, der sich in der Bevölkerung ungleichmäßig ausgewirkt hat. Da die Wohnungserschwinglichkeit direkt den Typ, die Qualität und die Sicherheit des Wohnraums beeinflusst, auf den Einzelpersonen zugreifen können, stellt sie sowohl eine wichtige potenzielle Quelle als auch ein Symptom für Benachteiligung in Australien dar. Dieser Artikel untersucht die Natur der Beziehung zwischen Wohnungserschwinglichkeit und einem grundlegenden Menschenrecht – der Gesundheit. Er stellt zwei wesentliche Fragen für australische politische Entscheidungsträger: Vorhersagt schlechte Gesundheit unerschwinglichen Wohnraum? Beeinflusst unerschwinglicher Wohnraum außerdem die individuelle Gesundheit? Die Analyse basierte auf der Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) Umfrage. Wir heben wichtige Bevölkerungsgruppen hervor, die besonders anfällig für Probleme der Wohnungserschwinglichkeit sind, wie alleinerziehende Eltern, deren Kinder und ältere Mieter, und betrachten die potenzielle Wechselseitigkeit der Wege zwischen Wohnungserschwinglichkeit und Gesundheit. Wir finden neue, überzeugende Beweise, die darauf hindeuten, dass eine solche wechselseitige Beziehung zwischen Wohnungserschwinglichkeit und Gesundheit (insbesondere psychischer Gesundheit) in Australien existiert – was darauf hindeutet, dass Gesundheit die Ergebnisse der Wohnungserschwinglichkeit beeinflussen kann, während die Wohnungserschwinglichkeit auch Gesundheitsergebnisse vorhersagen kann. Diese Arbeit eröffnet neue Wege für zukünftig stärker kausal ausgerichtete Forschungen auf diesem Gebiet.
Baker et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.