Key points are not available for this paper at this time.
Zwei Laborversuche untersuchten die Hypothese, dass eine Bedrohung der männlichen Identität die Wahrscheinlichkeit von Geschlechtsbelästigung erhöhen würde. In beiden Experimenten, die das Paradigma der Computerbelästigung verwendeten, wurden männliche Universitätsstudenten (N=80 in Experiment 1, N=90 in Experiment 2) verschiedenen Arten von Identitätsbedrohung ausgesetzt (Legitimitätsbedrohung und Bedrohung des Gruppenwerts in Experiment 1 sowie Unterscheidungsbedrohung und Prototypikalitätsbedrohung in Experiment 2) oder keiner Bedrohung und hatten dann die Möglichkeit, pornografisches Material an einen virtuellen weiblichen Interaktionspartner zu senden. Die Ergebnisse zeigen, dass (a) die Teilnehmer den weiblichen Interaktionspartner mehr belästigten, als sie einer Legitimitäts-, Unterscheidungs- oder Prototypikalitätsbedrohung ausgesetzt waren als keiner Bedrohung; (b) dies galt hauptsächlich für stark identifizierte Männer; und (c) Belästigung verstärkte die geschlechtliche Identifikation nach dem Experiment. Die Ergebnisse werden dahingehend interpretiert, dass sie ein sozialidentitäres Verständnis der Geschlechtsbelästigung unterstützen.
Maass et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: