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Jüngste Untersuchungen in der Neurogenomik haben neue Forschungsansätze zu einem entscheidenden genetischen Problem eröffnet – dem Weg von Genen zu Verhalten. Dieses Papier konzentriert sich auf die Beteiligung von Proteinelementen im Gehirn, die zum Neurotransmitter-System Serotonin (5-HT) gehören, an der genetischen Kontrolle aggressiven Verhaltens. Speziell beschreibt es: (1) die Auswirkungen des Knockouts von MAO A, dem Hauptenzym im 5-HT-Abbau, (2) die Assoziation zwischen intermale Aggression und dem Polymorphismus im Tph2-Gen, das das Schlüssel-Enzym in der 5-HT-Synthese im Gehirn, die Tryptophan-Hydroxylase (TPH), kodiert, und (3) die Auswirkungen selektiver Zucht auf nicht-aggressives Verhalten auf den 5-HT-Metabolismus, die TPH-Aktivität und die 5-HT(1A)-Rezeptoren im Gehirn. Die Überprüfung liefert zusammenlaufende Beweise dafür, dass: (1) das Gehirn-5-HT zu einem kritischen Mechanismus beiträgt, der den genetisch definierten individuellen Unterschieden in der Aggressivität zugrunde liegt, und (2) Gene, die zentrale Enzyme im 5-HT-Metabolismus (TPH und MAO A), den 5-HT-Transporter, 5-HT(1A)- und 5-HT(1B)-Rezeptoren kodieren, zu einer Gruppe von Genen gehören, die aggressives Verhalten modulieren.
Н. К. Попова (Thu,) hat diese Frage untersucht.