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Polen ist der größte Produzent von Hartkohle und der zweitgrößte Produzent von Braunkohle in der EU und erzeugt rund 80 Prozent seines Stroms aus Kohle. Der Widerstand gegen eine Reduktion der Kohlenproduktion und -nutzung kommt von verschiedenen Akteuren, nämlich Kohlenunternehmen, Gewerkschaften, Teilen der Zivilgesellschaft und der Regierung – sowie deren Koalitionen. Ihr Widerstand konzentriert sich auf die Aussicht, ihr Geschäft zu verlieren, vergangene negative Erfahrungen mit strukturellem Wandel, Ängste vor steigenden Energiepreisen und Bedenken hinsichtlich der Energiesicherheit sowie potenzielle Arbeitslosigkeit in Regionen, die fast vollständig von Kohle abhängig sind. Dieses Papier identifiziert zentrale politische und wirtschaftliche Treiber und Hindernisse für eine Reduktion der Kohlenproduktion und -nutzung in Polen unter Verwendung des Triple Embeddedness Frameworks. Unrentabeler Kohlenbergbau, unvermeidbare Investitionen in die Energieinfrastruktur, steigende Luftverschmutzungsniveaus und Druck von der Europäischen Union könnten neuen politischen Schwung für einen Übergang von der Kohle im Einklang mit den internationalen Klimazielen bringen. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass zur Erreichung politischer Umsetzbarkeit Politiken, die auf eine Reduktion der Kohlenproduktion und -nutzung abzielen, gemeinsam mit sozialen und strukturellen politischen Maßnahmen umgesetzt werden müssen, um einen gerechten Übergang für die betroffenen Regionen im Einklang mit der Vision eines 'Europäischen Grünen Deals' zu gewährleisten.
Brauers et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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