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Immer häufiger untersuchen Forscher und Praktiker die Zusammenhänge zwischen öffentlichen und privaten Gewaltzyklen. In komplexen Notfallsettings überschneiden sich diese Gewaltzyklen häufig mit widersprüchlichen Normen und Werten, während Gesellschaften auf nachhaltigen Frieden hinarbeiten. Geschlechternormen, insbesondere Normen der Männlichkeit, werden in transdisziplinären Gewaltstudien nicht oft hervorgehoben. Darüber hinaus erfassen nur wenige Studien zu diesem Thema die Perspektiven und Erfahrungen jugendlicher Jungen. Diese Studie zielt darauf ab, die Erfahrungen jugendlicher Jungen (13-17 Jahre) mit Gewalt zu Hause und in der Gemeinschaft im "Post-Konflikt" Kolumbien zu erkunden. Eine thematische qualitative Analyse von 20 Interviewtranskripten von 14 kolumbianischen Jungen in Cundinamarca (n = 5) und Córdoba (n = 9) ergab Themen wie Konfliktvermeidung, hegemoniale Männlichkeit und Chancen für Veränderungen in Form positiver Bewältigungsgewohnheiten. Weitere Forschungen zu sozialen und emotionalen Bewältigungsverhalten und Verbindungen zur Aufrechterhaltung von Gewalt zwischen Jugendalter und Erwachsenenalter sind erforderlich.
Browne et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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