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Die Aktivierung von nachgeschalteten Effektorpfad, die durch Rezeptor-Tyrosinkinase (RTK) vermittelt wird, wie der RAS-GTPase/MAP-Kinase (MAPK)-Signalweg, wird als ausschließlich aus Lipidmembran-Kompartimenten in Säugetierzellen kommend angesehen. Hier zeigen wir eine membranolose, proteinbasierte subzelluläre Struktur, die RTK/RAS/MAPK-Signalgebung in Krebs organisieren kann. Chimäre (Fusion) Onkoproteine, die bestimmte RTKs, einschließlich ALK und RET, betreffen, durchlaufen eine de-novo-höhere Anordnung zu membranlosen zytoplasmatischen Proteingranulaten, die aktiv signalisieren. Diese pathogenen biomolekularen Kondensate konzentrieren lokal den RAS-aktivierenden Komplex GRB2/SOS1 und aktivieren RAS auf eine lipidmembranunabhängige Weise. Die Bildung von RTK-Proteingranulaten ist entscheidend für die onkogene RAS/MAPK-Signalweiterleitung in diesen Zellen. Wir identifizieren eine Reihe von Komponenten der Proteingranulate und stellen strukturelle Regeln auf, die die Bildung von membranlosen Proteingranulaten durch RTK-Onkoproteine definieren. Unsere Ergebnisse zeigen die membranlose, höhere zytoplasmatische Proteinassemblierung als eine eigenständige subzelluläre Plattform für die Organisation der onkogenen RTK- und RAS-Signalgebung.
Tulpule et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.