Zusammenfassung In den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es eine Vielzahl von groß- und kleinmaßstäblichen Experimenten in partizipativer Governance. Dieser Artikel bilanziert Behauptungen über das Potenzial der Bürgerbeteiligung zur Förderung dreier Werte demokratischer Regierungsführung: Effektivität, Legitimität und soziale Gerechtigkeit. Zunehmende Zwänge für den öffentlichen Sektor in vielen Gesellschaften, kombiniert mit steigendem Bedarf an individueller Beteiligung und den Möglichkeiten digitaler Technologien, haben den Weg für partizipative Innovationen geebnet, die auf effektive Governance abzielen. Vertiefte Legitimitätsdefizite repräsentativer Regierung schaffen Chancen für legitimitätssteigernde Formen der Bürgerbeteiligung, doch ist die Auswirkung der Beteiligung auf die Legitimität bislang unklar. Bemühungen, durch Bürgerbeteiligung soziale Gerechtigkeit zu erhöhen, stoßen auf die größten Hindernisse. Der Artikel schließt mit der Hervorhebung dreier Herausforderungen für die Schaffung erfolgreicher partizipativer Governance: das Fehlen systematischer Führung, der Mangel an Volks- oder Elitekonsens über den Stellenwert direkter Bürgerbeteiligung und der begrenzte Umfang und die begrenzten Befugnisse partizipativer Innovationen.
Archon Fung (Mittwoch,) hat diese Frage untersucht.
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