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Dieser Artikel entwickelt ein mehrschichtiges theoretisches Modell zur Unterstützung der Umweltbuchhaltung und -berichterstattung (schwere Umweltrisiken; unternehmerische Verantwortung; neue Beziehung zwischen Industrie und Umwelt; den Einfluss der Industrie messen und den Einfluss offenlegen und berichten). Dieses theoretische Modell hat acht Prämissen. Es beginnt mit der grundlegenden Prämisse, dass der Umweltwandel den Planeten in Gefahr bringt. Angesichts der Tatsache, dass die Industrie große Auswirkungen auf die Umwelt hat und die Gesellschaft die Industrie legitimiert, wird argumentiert, dass die Industrie eine Pflicht zum Handeln hat. Da die gegenwärtige Situation den Planeten offensichtlich gefährdet, besteht ein Bedarf an einer neuen Beziehung zwischen Industrie und Umwelt. Es wird argumentiert, dass, obwohl eine langfristige radikale Neuausrichtung notwendig sein sollte, kurzfristig nachhaltige Entwicklung das Ziel sein sollte. Es besteht ein Bedarf an einem Messsystem zur Bewertung der Auswirkungen der Industrie, aber die derzeitige Buchhaltung ist aus verschiedenen Gründen unzureichend (z. B. monetäre Abhängigkeit, kapitalistische Orientierung, Geschäftsorientierung, Verlass auf neoklassische Ökonomik, numerische Quantifizierung und technische Buchhaltungspraktiken). Somit besteht ein Bedarf an einer neuen ganzheitlichen Buchhaltung, die die Umweltauswirkungen von Unternehmen erfasst. Schließlich wird argumentiert, dass Unternehmen aufgrund ihrer Treuhandfunktion ihre Umweltbuchhaltung gegenüber ihren Stakeholdern berichten sollten. Die Akzeptanz dieses theoretischen Modells hat mehrere Auswirkungen auf Organisationen und Buchhalter. Erstens, auf allgemeiner Ebene, angesichts der Schwere der Umweltprobleme, die uns gegenüberstehen, wäre es weise, dass Manager und Buchhalter sofortige Maßnahmen ergreifen, um diesen Bedrohungen zu begegnen. Zweitens erfasst das traditionelle Buchhaltungsparadigma mit seinem engen Fokus auf Buchhaltungszahlen nicht die ökologischen Folgen organisatorischer Aktivitäten. Drittens besteht im Rahmen von Innovation und Experimentierfreude ein fortwährender Bedarf, potenzielle alternative monetäre und nicht-monetäre Bewertungssysteme zu erkunden. Schließlich impliziert der theoretische Rahmen, dass Organisationen im Rahmen ihrer Erfüllung ihrer Treuhandfunktion ihre Umweltleistung gegenüber den Stakeholdern offenlegen sollten.
Michael John Jones (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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