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Die Alzheimerkrankheit (AD) ist die häufigste neurodegenerative Erkrankung, die weltweit mehr als 50 Millionen Menschen betrifft. Die Pathologie dieser multifaktoriellen Erkrankung ist hauptsächlich durch die Bildung von Amyloid-β (Aβ)-Aggregaten gekennzeichnet; jedoch spielen auch andere ätiologische Faktoren, einschließlich Metall-Dyshomeostase, insbesondere Kupfer (Cu), Zink (Zn) und Eisen (Fe), eine entscheidende Rolle im Fortschreiten der Erkrankung. Da diese Übergangsmetallionen wichtig für die Zellfunktion sind, kann ihr Ungleichgewicht oxidativen Stress verursachen, der zum Zelltod und letztendlich zu kognitiven Verfall führt. Wichtig ist, dass diese Übergangsmetallionen mit dem Amyloid-β-Proteinvorläufer (AβPP) und dem Aβ42-Peptid interagieren können, was die Aβ-Aggregation beeinflusst und deren Neurotoxizität erhöht. Angesichts der Rolle, die die Metall-Dyshomeostase erheblich zur AD beitragen kann, erörtert diese Überprüfung Polyphenole und die zugrunde liegenden chemischen Prinzipien, die es ihnen ermöglichen könnten, als natürliche Chelatoren zu fungieren. Darüber hinaus haben Polyphenole verschiedene therapeutische Wirkungen, einschließlich antioxidativer Aktivitäten, Metallchelation, Mitochondrienfunktion und anti-amyloidogener Aktivität. Diese kombinierten therapeutischen Effekte von Polyphenolen machen sie zu starken Kandidaten für eine moderate chelatbasierte Therapie gegen AD.
Lakey‐Beitia et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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