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Eines der Hauptprobleme bei der Verwendung von Nanopartikeln als Plattform für die Arznei-/Genabgabe ist ihre Neigung zur Aggregation in Elektrolytlösungen (physiologisches Umfeld). Die vorliegende Arbeit stellte die Strategie der Albumin-Vorbeschichtung vor, die effektiv verhinderte, dass anorganische Schichtdoppelhydroxid (LDH) Nanopartikel unterschiedlicher Größen und zwischenlagerten Anionen in Phosphatpufferlösung und Zellkulturmedien aggregierten. Wir fanden heraus, dass die Schlüsselfaktoren, die die kolloidale Stabilität von mit Albumin beschichteten LDHs beeinflussten, (1) die Reihenfolge und Geschwindigkeit der Zugabe von Reagenzien während des Vorbeschichtungsprozesses, (2) das Albumin/LDH-Massenverhältnis, (3) die LDH-Partikelgröße und (4) in das LDH interkalierte Anionen umfassten. LDH-Nanopartikel mit einer Größe von etwa 110 nm wurden gut stabilisiert bei einem Albumin/LDH-Massenverhältnis von 5:2, wenn die LDH- suspension tropfenweise mit kräftigem Rühren in die Albuminlösung gegeben wurde. Die Albumin-Vorbeschichtung verbesserte auch die zelluläre Aufnahme von LDH-Nanopartikeln in der Zellkultur von chinesischen Hamster-Ovarien. Die Konfiguration, Affinität und Adsorptionsisotherme von Albumin auf LDH-Nanopartikeln wurden weiter untersucht. Die Ergebnisse dieser Arbeit deuten darauf hin, dass die Albumin-Beschichtungsstrategie eine potenzielle Methode zur Verhinderung der Aggregation von LDH-Nanopartikeln bei der In-vivo-Arznei-/Genabgabe ist.
Gu et al. (Do.,) untersuchten diese Frage.