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Forschungen zur demokratischen Parteienkonkurrenz in der formalen räumlichen Tradition von Downs und der vergleichenden-historischen Tradition von Lipset und Rokkan nehmen an, dass Verantwortungs- und Reaktionsverbindungen zwischen Wählern und politischen Eliten durch die programmatischen Ansprache und politischen Erfolge der Politiker funktionieren. Dies ignoriert jedoch alternative Wähler-Eliten-Verbindungen durch den persönlichen Charisma politischer Führer und, wichtiger noch, selektive materielle Anreize in Netzwerken des direkten Austauschs (Klientelismus). Angesichts der Vielfalt der Verbindungsmechanismen in neuen Demokratien und der sich ändernden Verbindungen in etablierten Demokratien erkundet dieser Artikel Theorien der Verbindungswahl. Zunächst werden konzeptionelle Definitionen von charismatischen, klientelistischen und programmatischen Verbindungen zwischen Politikern und Wählergemeinschaften entwickelt. Danach wird die Frage aufgeworfen, ob Politiker bei der Anwendung von Verbindungsmechanismen vor einem Trade-off oder einer gegenseitigen Verstärkung stehen. Der zentrale Abschnitt des Artikels detailliert entwicklungs-, staats-, institutionelle, politisch-ökonomische und kulturell-ideologische Theorien der Bürger-Elite-Verbindungsbildung in Demokratien und zeigt, dass keine der Theorien vollständig umfassend ist. Der letzte Abschnitt behandelt empirische Messprobleme in der vergleichenden Forschung zu Verbindungen.
Herbert Kitschelt (Fr,) hat diese Frage untersucht.