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Diese Studie untersucht alternative Erklärungen dafür, warum Gangmitglieder eher höhere Raten an schweren und gewalttätigen Verbrechen haben als Nicht-Gangmitglieder. Konkret werden drei Modelle postuliert: (a) ein Selektions- oder „Personen“-Modell; (b) ein soziales Facilitation- oder „Gruppen“-Modell; und (c) ein Verbesserungsmodell, das Aspekte des Selektions- und sozialen Facilitation-Modells kombiniert. Jedes Modell hat unterschiedliche Implikationen für die Rate der Delinquenz und des Drogenkonsums von Gangmitgliedern vor, während und nach der Mitgliedschaft in einer Gang. Daten aus der Rochester Youth Development Study, einer Panelstudie, die Jugendliche mit hohem Risiko für schweres delinquenten Verhalten und Drogenkonsum überrepräsentiert, werden verwendet, um diese Modelle zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Gangmitglieder im Vergleich zu Nicht-Gangmitgliedern vor dem Eintritt in die Gang keine höheren Raten an delinquentem Verhalten oder Drogenkonsum hatten, aber sobald sie Mitglied wurden, stiegen ihre Raten erheblich an. Darüber hinaus wurden die Raten der Delinquenz von Gangmitgliedern typischerweise reduziert, wenn sie die Gang verließen. Diese Ergebnisse werden als unterstützend für das soziale Facilitation-Modell interpretiert.
Thornberry et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.