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Entgegen der Annahme in vielen sozialwissenschaftlichen Studien, dass Menschen stabile, kohärente Präferenzen in Bezug auf Privatsphäre haben, stellen wir fest, dass die Sorge um Privatsphäre, gemessen an der Offenlegung privater Informationen, stark von kontextuellen Faktoren abhängig ist. Wir berichten über Ergebnisse aus 3 Experimenten, von denen eines darauf ausgelegt war, die Sorgen um Privatsphäre zu erhöhen (paradoxerweise durch Zusicherungen) und zwei darauf, die Sorgen um Privatsphäre zu unterdrücken. Diese Forschung wirft ernsthafte Fragen auf, ob Individuen in der Lage sein werden, die zunehmend komplexen Anliegen der Privatsphäre auf selbstinteressierte Weise zu navigieren.
John et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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