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Die Überwachung von Veränderungen im marinen Phytoplankton ist wichtig, da sie die Grundlage des marinen Nahrungsnetzes bilden und entscheidend für den Kohlenstoffkreislauf sind. Oft wird Chlorophyll-a (Chl-a) verwendet, um Veränderungen des Phytoplanktons zu verfolgen, da es globale, regelmäßige, satellitengestützte Schätzungen gibt. Satellitensensoren messen Chl-a jedoch nicht direkt. Stattdessen wird Chl-a aus der Beobachtungsreflexion (RRS) geschätzt: das Verhältnis der aufsteigenden Strahlung zur absteigenden Bestrahlung an der Oberfläche des Ozeans. Anhand eines Modells zeigen wir, dass RRS im blau-grünen Spektrum wahrscheinlich ein stärkeres und früheres signal-bezogenen auf den Klimawandel hat als Chl-a. Das liegt daran, dass RRS eine geringere natürliche Variabilität aufweist und nicht nur Änderungen in Chl-a im Wasser integriert, sondern auch Veränderungen anderer optisch relevanter Komponenten. Die Struktur der Phytoplanktongemeinschaft, die die Ozeanoptik stark beeinflusst, wird wahrscheinlich eines der klarsten und schnellsten Signale für Veränderungen an der Basis des marinen Ökosystems zeigen.
Dutkiewicz et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.