Key points are not available for this paper at this time.
Mentale Bilder und visuelle Wahrnehmung beruhen auf ähnlichen neuronalen Mechanismen, aber die Funktion dieser Überlappung bleibt unklar. Eine Idee ist, dass mentale Bilder die Wahrnehmung beeinflussen können. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass das Vorstellen eines Stimulus vor der binokularen Präsentation konkurrierender Stimuli die Chance erhöht, den vorgestellten Stimulus wahrzunehmen. In dieser Studie untersuchten wir, wie dieser Effekt mit dem sensorischen Input von unten nach oben interagiert, indem wir die psychometrischen Antwortkurven für kongruente und inkongruente mentale Bilder bei Menschen miteinander verglichen. Ein bayesianisches hierarchisches Modell wurde verwendet, das es uns ermöglichte, sowohl die Gruppeneffekte als auch die Effekte für einzelne Probanden gleichzeitig zu untersuchen. Wir fanden starke Effekte sowohl von mentalen Bildern als auch deren Interaktion mit sensorischen Beweisen innerhalb der einzelnen Probanden. Die Richtung dieser Effekte war jedoch zwischen den Individuen hochgradig variabel, was zu schwachen Effekten auf Gruppenebene führte. Dies hebt die Heterogenität der bewussten Wahrnehmung hervor und betont die Notwendigkeit einer individualisierten Untersuchung solcher komplexen kognitiven Prozesse.
Dijkstra et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: